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Willkommen auf Tierische Rabauken

Die Tierischen Rabauken

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Forum Geschichten Kurzgeschichten von Dream - Katze Die Fliege Terry – Das Treffen

Die Fliege Terry – Das Treffen

Post von Rajira » 04.09.2021 17:07:45


In dieser Geschichte lernt ihr einen neuen "Gefährten" kennen, der euch immer wieder in den Geschichten begleiten wird. Ich wünsche euch viel spaß beim Lesen und freue mich auf eine Review


Gelangweilt strecke ich mich und lege meinen Kopf auf die Vorderpfoten. Ich bin der König im Haus, denn meine Besitzer sind irgendwohin verschwunden. Seit dem die Tür nach Draußen sich geschlossen hat, sind sie nicht wieder gekommen. Ab und zu springe ich zum Fenster um zu beobachten was draußen vor sich geht, doch bin ich aktuell zu müde dafür.
Ich habe meinen Kopf leicht an um meine Vorderpfote etwas bewegen zu können und stupse gegen einen Ball der vor mir liegt. Langsam rollt dieser davon und ich kann beobachten wie er gegen den Schrank rollt. Doch hinterher zu rennen wäre jetzt viel zu anstrengend.

Langsam stehe ich auf und strecke mich. Nur um dann Zu meinen Trinkbrunnen zu trotten und genüsslich was zu trinken. Da höre ich auf einmal ein ganz leises summen. Wo das wohl herkommt? Langsam stiefel ich weiter in das Schlafzimmer und höre nochmal genau hin. Das Summen ist hier viel leiser, also gehe ich wieder zurück ins Wohnzimmer.

Ja, von hier kommt das Summen auf alle Fälle. Angestrengt schaue ich mich um Rum um.
Hinter  dem Terrarium? Nein da ist nichts. Hinter dem großen Sofa? Nein, da ist auch nichts. Oder vielleicht unter dem kleinen Tisch? Es ist zwar Dunkel unter dem Tisch, aber trotzdem kann ich sehr gut sehen und kann erkennen dass da nichts ist.  Gespannt lausche ich nochmal ob ich was hören kann….Das Summen kommt auf alle Fälle aus dem Wohnzimmer, also laufe ich weiter Richtung Fernseher. Doch auch da kann ich nichts erkennen.
Da sehe ich es auf einmal. Etwas sehr kleines Schwarzes fliegt am Fenster hin und her. So Elegant wie nur möglich springe ich auf den Schrank und sitze nach wenigen Sekunden schon vor dem Fenster. Von dort aus beobachte ich die Schwarze Fliege. Mal fliegt sie direkt vor meinem Gesicht und fliegt dann wieder weg als würde sie mich provozieren wollen.

Doch das kann sie vergessen. Ich warte ab bis sie direkt vor meinem Gesicht ist und schlage mit der Pfote zu! Doch die Fliege hab ich nicht getroffen… nur das kalte Glas des Fensters. „Was sollte denn das? So einen langsamen Kater hab ich ja noch nie gesehen! Hihihi!“ Höre ich ein pipsige Stimme sagen und realisiere schnell das es die Fliege ist: „Na warte, dich kriege ich.“ Sage ich und springe der Fliege hinterher.

Erst um den Tisch herum… dann auf die Couch und wieder runter unter den Tisch. Unter dem Tisch sitzend beobachte ich die Fliege und lege mich so flach wie möglich auf den Boden. Kaum kommt die Fliege wieder näher, hebe ich meinen Popo etwas höher, wackel damit und springe aus meinem Versteck raus. Erwischt! Doch zu früh gefreut. Kurz vor dem Fernseher schaffe ich es zu stoppen. Ich hätte die Fliege zwar fast erwischt, doch genauso hätte ich auch den Fernseher fast erwischt.
Aber wo ist die hin? Ich höre das Summen hinter mir und drehe mich schnell um. Höhnisch fliegt sie vor meinem Gesicht hin und her und sagt: „Hab ich doch schon gesagt. So einen langsamen Kater habe ich noch nie gesehen.“ Genervt renne ich der Fliege hinter her. So schnell ich kann verfolge ich die Fliege, schmeiße meinen Napf um, ein Karton rutscht auf die andere Seite des Raumes und Papier fliegt überall durch die Zimmer.

Nach einer gefühlt mehrtägigen Verfolgungsjagd, lass ich mich im Flur einfach fallen. Ich bin komplett außer atem und rolle mich auf die Seite, die Fliege lachen über mir fliegend. Zu dieser sage ich keuchend nur: „Du hast vielleicht für heute gewonnen, doch sobald ich meinen Schönheitsschlaf gemacht habe, und dich sehe bist du dran!“ „Das glaube ich nicht, dafür bist du viel zu langsam. Ich glaube ich mache es mir hier gemütlich. Ach übrigens, ich bin Terry.“ Schnaufend mache ich die Augen zu. Na toll, den werde ich wohl so schnell nicht los. Mit dem piepsigen lachen im Hintergrund schlafe ich schließlich ein, um mich auf die Standpauke für das Chaos, gefasst zu machen.
 
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Rajira
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Grünschnabel
 
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