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Willkommen auf Tierische Rabauken

Die Tierischen Rabauken

Hier findet ihr selbstgeschriebene Geschichten von kleinen, liebevollen und Einzigartigen Rabauken. ?

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Forum Geschichten Kurzgeschichten von Candy - Zwerghamster Immer wieder

Post von Rajira » 30.08.2021 18:15:57


Viel Spaß beim Lesen von der ersten Kurzgeschichte von Candy. Über eine Review würde ich mich natürlich immer freuen. ?


Mit dem letzten Stück, von diesem weichen Papier im Mund, flitze ich schnell in die Richtung von meinem Haus.
Dazu muss ich erst an meinem Rädchen und der Badeschüssel vorbei. Kurz vor meinem Eingang schau ich mich nochmal um. Ist auch keiner da der mir mein Papier im letzten Moment noch wegnehmen kann? Nein, die Luft scheint frei zu sein. Mit der Nase voran wühle ich mich durch das Streu durch, mit welchem ich meinen Eingang zugebuddelt habe.
Kaum bin ich mit dem Kopf durch den Eingang, muss ich leider zugeben, dass ich noch ein Problem habe.
Für einen kurzen Moment bleibe ich stehen. Mein Kopf bereits im Haus drin, nur mein weißer Popo steht noch draußen. „Wie bekomme ich jetzt meinen Popo so rein, damit es nicht zu gequält aussieht und doch ein wenig elegant?“ Frage ich mich selber. Selbst wenn ich meinen Eingang nicht zugebuddelt hätte, wäre es schon eng gewesen. Früher, als ich noch schlank und jung war habe ich mal ohne Probleme durch die Türen gepasst.
Stück für Stück schiebe ich mich mit meinen Hinterpfoten rein. Nach einiger Zeit habe ich es dann geschafft komplett in meinem Haus zu sitzen. Mein komplett weißes Fell ist zwar etwas verstrubbelt, aber das wird wieder gut sein nach dem ich mich einmal geputzt habe.

Stolz schaue ich mich in meinem Haus um. Es ist alles mit Streu und diesem schönen weichen Papier ausgebaut. Keiner wird mir glauben wie schön warm und gemütlich es hier drin ist.
Dies ist der perfekte Ort zum schlafen und zum Leben. Nur in eine einzige Ecke muss noch ein Stück von diesem Papier. Langsam krabbele ich zu der Ecke und zwicke und drehe das Papier solange bis es passt. Geschafft!
Nun da mein Schlafplatz fertig ist, flitze ich auf der anderen Seite meines Hauses durch eine Röhre, um dort in meinem Privaten Turm heraus zu kommen. Dieser Turm besitzt zwei Etagen. Auf der oberen Etage kann man alles Wunderbar beobachten und auf der unteren Etage ist der beste Ort.
Dort ist mein Essensbunker! Zum Glück komme ich durch die Röhre direkt zu diesem Essensbunker. Schnell grabe ich alles um, um nachzuschauen ob ich noch genug habe. Ich brauche keine Minute um alles an Essen zu finden was ich vergraben habe. Unter dem Streu strahlt mich ein Haufen an Sonnenblumenkernen, getrockneten Mehlwürmern, Joguhrtdrops und noch vielem weiteren an. Das alles zu Bunkern war eiserne Disziplin und lange Arbeit. Ja ich gebe es ja zu, ich habe schon mehr als einmal von diesem Bunker genascht, aber nur weil die Sachen so lecker aussehen.
Da höre ich es auf einmal! Der Deckel von meinem Reich wird geöffnet und ich höre jemanden meinen Namen rufen: „Candy!“ So schnell wie es geht flitze ich heraus und klettere direkt auf die Hand die ich da vor mir erblicke.
Hmmm, diese Hand riecht so vertraut, also muss ich erstmal ein oder zwei der Finger ablecken. Leise höre ich dabei ein vertrautes Kichern. Danach werde ich an eine Tasche gehalten und ich schlüpfe herein.
Für eine sehr lange Zeit bleibe ich in der Tasche, spitze ab und zu raus, gehe manchmal auf die Hand und gehe dann zurück in die Tasche.
Ich bekomme sogar was zu essen, was ich direkt in der Tasche lagern kann.

Doch irgendwann werde ich leider herausgeholt und über den Boden von meinem Zuhause gehalten. Ungern krabbel ich herunter, doch da packt mich das Grauen! Das Haus und alle Sachen stehen ganz woanders! So schnell ich kann flitze ich zum Haus und schaue hinein…. Alles weg. Mein ganzes Papier, weg. Meine ganze Arbeit, weg. Doch da fällt mir noch was ein. Zügig krabbel ich durch meine Röhre durch in meinen Turm. Ich buddel alles in der unteren Etage um, aber…. Alles weg. Mein ganzes hart angesammeltes Futter einfach weg! Ich hätte es ahnen müssen, die lange Zeit in der Tasche war eine Falle. Langsam trotte ich nach Draußen und schaue mich genau um. Ganz hinten, am anderen Ende, kann ich das weiße Papier entdecken. „Immer wieder die selbe Arbeit.“ Denke ich mir und mache mich daran mein Haus erneut auszubauen und mir einen neuen Bunker anzulegen.


 
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Rajira
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Grünschnabel
 
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